vinoverde – Biowein-Blog

Biowein, Rezepte, Genießertipps

16. Mai 2012
von Steffen Krischak
Keine Kommentare

Bio Gin aus Deutschland: The Duke Munich Dry Gin

Auf der Suche nach Biospirituosen in guter Qualität kommen wir natürlich nicht am The Duke vorbei: Ein Bio Gin aus München. Als bio-zertifizierter Betrieb verwendet die Destillerie, die den Munich Dry Gin herstellt, ausschließlich Kräuter und Gewürze aus rein biologischem Anbau. Insgesamt sind es 13 sorgfältig ausgesuchte Zutaten, wie Koriander, Zitronenschalen, Angelikawurzel, Lavendelblüten, Ingwerwurzel, Orangenblüten und Kubebenpfeffer, die den einzigartigen Geschmack des The Duke ausmachen. Als Abrundung und für den genuin bayerischen Einschlag sorgen Hopfenblüten und Malz.
The Duke Munich Dry Gin wird von Hand abgefüllt, etikettiert und verpackt. Kleine Chargen gewährleisten eine sorgfältige Kontrolle und beste Qualität.

The Duke

The Duke Munich Dry Gin

Teile:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • MySpace
  • Technorati
  • Yigg

17. April 2012
von Steffen Krischak
Keine Kommentare

Bio Spargelwein Sander Silvaner Demeter

Sander Silvaner bio Spargelwein

Endlich ist wieder Spargelzeit! Auch wenn der plötzliche Kälteeinbruch uns noch einmal ein paar Tage länger darauf warten lässt, so kann es doch nicht mehr lange hin sein bis wir endlich wieder das Kaisergemüse genießen können. Und für den Spargel haben wir dieses Jahr den perfekten Partner gefunden: Eine ausgewählte Partie Silvaner von Sander – eine Hochgenuss egal ob Sie den Spargel pur, mit Butter oder mit Sauce hollandaise genießen wollen. Hier finden Sie den Spargelwein für 5,29 Euro pro Flasche (7,05 Euro/Liter).

Teile:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • MySpace
  • Technorati
  • Yigg
margaux

6. März 2012
von Steffen Krischak
1 Kommentar

Biowein mit Schraubverschluss von Château Margaux

Bioweine liegen im Trend und auch die ersten Weingüter im Bordeaux stellen auf biologisch erzeugte Weine um. So präsentierte jetzt das Premiers Crus Weingut Château Margaux seinen ersten Biowein.

Der CEO von Château Margaux Paul Pontallier begründet den Schritt wie folgt: „Uns ist natürlich nicht verborgen geblieben, dass international biologisch-dynamischer Weinbau im Handel wie auch bei den Verbrauchern höher bewertet wird als der konventionelle Weinbau. Nach Jahren des Experimentierens richten wir uns zukünftig auf ökologischen Weinbau aus. Bis zur Akzeptanz wird es zwar noch einige Jahre andauern, aber auch andere Güter hier in Bordeaux werden diesen Weg ebenso einschlagen.“

Darüber hinaus befasst sich das Weingut intensiv mit alternativen Weinverschlüssen und wird sowohl den Biowein als auch seinen Zweitwein Pavillon Rouge zukünftig mit einem Schraubverschluss versehen. „Wie auch andere Erzeuger haben wir immer mal wieder Probleme mit dem Naturkork. Synthetische Korken kommen für uns überhaupt nicht in Frage. Diesbezügliche Studien zeigten unakzeptable Ergebnisse. Aber bei Tests mit Schraubverschlüssen haben wir gute Erfahrungen gemacht.“, so der CEO.

Wer hätte sich noch vor wenigen Jahren ausmalen mögen, dass es einmal einen Biowein mit Schraubverschluss von Château Margaux geben wird.

Teile:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • MySpace
  • Technorati
  • Yigg

9. Februar 2012
von Steffen Krischak
Keine Kommentare

Biowein ist endlich Biowein

Endlich kann Biowein auch Biowein genannt werden. Der Ständige Ausschuss für ökologischen Landbau (SCOF) hat am 8. Februar 2012 die Durchführungsbestimmungen für die ökologische Weinerzeugung verabschiedet. Diese werden nach einem kurzen Verwaltungsverfahren im Amtsblatt der Europäischen Union als eine Änderung der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 veröffentlicht.

Durch die neuen Durchführungsbestimmungen für die ökologische Weinerzeugung kann jetzt Bio-Wein ab der Ernte 2012 mit dem neuen EU-Bio-Logo gekennzeichnet werden. Bisher gab es lediglich Wein aus Trauben aus ökologischem Anbau . Da bislang keine Kellerrichtlinien existierten war die Verwendung des Logos bei Wein untersagt. “Die jetzt vorliegenden Richtlinien erlauben eine klare Differenzierung zwischen „Bio-Wein“ und „Nicht Bio-Wein“. Sie ermöglichen es das positive Image des „Bio-Weines“ als gewachsen auf gesundem, fruchtbarem Boden, nach ökologischen Regeln erzeugt und mit deutlich geringeren zugelassenen Hilfsstoffen und oenologischen Verfahren sowie ohne Gentechnik vinifiziert, herauszustellen.” (Quelle: Ecovin-Pressemitteilung).

Strittig bei den seit Jahren diskutierten Regelungen war vor allem die Begrenzung des Schwefeleinsatzes. Biowinzer aus Mitteleuropa verwiesen darauf, dass ohne eine ausreichende Schwefelung eine mikrobielle und sensorische Stabilisierung der Weine in ihren Breiten nur schwer möglich sei. Die getroffene Regelung gilt als akzeptabler Kompromiss zwischen den verschiedenen traditionellen önologischen Verfahren. Als Biowein können Weine ausgezeichnet werden, die bei der Vinifikation besondere Kriterien einhalten. Das Etikett muss das EU-Bio-Siegel tragen und die Codenummer des Zertifizierers tragen. Gemäß der neuen EU-Kellerwirtschaftsrichtlinie sind laut EU-Pressemitteilung weder Sorbinsäure noch Entschwefelung erlaubt, und der Sulfitgehalt muss deutlich (30-50 mg/l, abhängig vom Restzuckergehalt) unter dem Gehalt in herkömmlichem Wein liegen. Nach Einschätzung von Dr. Uwe Hofmann, Eco-Consult/Geisenheim, sind durch die Detailregelungen etwa 50% der für die konventionelle Weinerzeugung erlaubten Zusatzstoffe für die Biowein-Erzeugung nicht erlaubt. Der Verbraucher kann sich darauf verlassen, dass wenn Biowein draufsteht auch Biowein drin ist.

Teile:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • MySpace
  • Technorati
  • Yigg

14. November 2011
von Steffen Krischak
1 Kommentar

Armonia Rouge 2010 – der perfekte Begleiter zur Heidschnucke

Die Heidschnucke

Die Heidschnucke ist eine äußerst genügsame und widerstandsfähige Schafsrasse und gehört zu den ältesten Nutztieren in Europa. In der norddeutschen Heidelandschaft wird sie heute hauptsächlich zur Landschaftspflege in der Heide und in Mooren eingesetzt. Sie hält die Birkentriebe und das Pfeiffengras niedrig. Genutzt wird hauptsächlich das Fleisch, welches natürlich nach Schaf schmeckt, aber auch einen schönen Wildgeschmack hat. Das Fleisch ist eine Delikatesse und hat ein eigenes Gütesiegel erhalten. Unsere Heidschnucke lebte auf einem Biohof.

Zubereitung

Man kann die Heidschnuckenkeule über Nacht in Buttermilch oder Milch einlegen. Wir haben festgestellt, dass ein Wasserbad ausreicht um den strengen Wildgeschmack loszuwerden, so dass wir die Keule über Nacht nur ins Wasser legen. Am nächsten Tag wird die Keule noch einmal mit Wasser abgespült und abgetrocknet. Die Keule mit etwas Salz und Pfeffer einreiben nun rundum anbraten bis sie sich vom Bratentopf löst und eine schöne braune Farbe angenommen hat. Dann kurz das Fleisch aus dem Topf um Knoblauch und Zwiebeln anzubraten und das Ganze mit Rotwein, unser Tipp: Armonia Rouge von Bassac, löschen, die Keule zurück in den Bräter geben und Möhren und Pastinaken dazugeben. Ohne Deckel dann in den Ofen stellen und Fleisch und Gemüse dann knapp 1 ½ Stunden bei 100° C garen. Währenddessen das Fleisch immer wieder mit der Bratenflüssigkeit begießen. Wenn das Fleisch fertig ist darf dieses noch ein wenig ruhen. In der Zwischenzeit den Bratensaft durch ein Sieb geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Als Beilagen eignen sich hervorragend Kartoffeln, Möhren und Pastinaken oder Rotkohl. Der Armonia Rouge 2010 Bassac passt hervorragend zur Heidschnucke. Er ist kräftig genug um neben dem Fleisch bestehen zu können und rundet selbst schon als junger Wein den Geschmack herrlich ab ohne durch zu aufdringliche Tannine vom Fleischgeschmack ablenken zu wollen. Wer keinen Heidschnucke-Bauern seines Vertrauens in der Nähe hat kann das Rezept natürlich auch mit Schafs- oder Lammfleisch probieren.

Teile:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • MySpace
  • Technorati
  • Yigg

9. November 2011
von Steffen Krischak
2 Kommentare

Schwefel im Wein: wozu?

Die Schwefelung von Wein wurde im 17. Jahrhundert von Holländern erfunden, die damals in Europa einen regen Weinhandel betrieben und entdeckt hatten, wie sich verhindern ließ, dass der Wien auf dem Weg zum Kunden verdarb und etwa infolge eines starken Bakterienbefalls Essigsäure entwickelte. Der Trick bestand darin, einen Docht oder Faden in Schwefel zu tauchen und in einem Fass zu verbrennen, bevor dieses gefüllt wurde. Schwefel dient auch heute noch bei der Weinbereitung als Konservierungsmittel. Die Substanz ist bereits in der Weintraube vorhanden und auch die Hefen bilden zusätzliche Schwefelverbindungen, so dass in geringen Mengen bei der alkoholischen Gärung Schweflige Säure (H2SO3) entsteht, absolut schwefelfreie Weine gibt es deshalb nicht. Während der Weinbereitung wird zudem Schweflige Säure zugesetzt: Sie wirkt antimikrobiell, schützt vor Oxidation und bindet Polyphenole. Kurzum: Sie schützt den Wein vor Verderb, vor farblicher und geschmacklicher Beeinträchtigung und vor der Bildung von Stoffen wie Aminen (wie z.B. Histamin), die auch Auslöser von allergischen Reaktionen oder Kopfschmerzen sein können. Einige Menschen hadern nach dem Weingenuss gelegentlich mit allergischen Reaktionen oder Kopfschmerzen. Es gibt im Wein einige Inhaltsstoffe, häufig sind das biogene Amine oder der Alkohol selbst, die für diese Reaktionen verantwortlich sein können. Schwefelempfindliche Menschen führen Beschwerden nach dem Weingenuss jedoch meistens zurecht auf den Schwefel zurück. Die diesbezügliche Empfindlichkeitsschwelle ist sehr unterschiedlich.

In zahlreichen Versuchen hat man erforscht, ob die schweflige Säure als Konservierungsmittel reduziert oder gar darauf verzichtet werden könnte. Teilweise ist der Verzicht gelungen, doch gänzlich schwefelfreie Weine zeigen oft eine sorten- oder gebietsatypische Aromatik. Aufgrund der geringen Marktakzeptanz wird daher derzeit fast kein Wein ohne Zusatz schwefliger Säure erzeugt. Biowinzer blieben generell weit unter den gesetzlichen Höchstmengen der Schwefelgabe. Vorreiter für Weine ohne Schwefelzusatz ist das Fair Trade Weingut Stellar Organics aus Südafrika. Mit vollreifem und absolut sauberem Lesegut (ohne jegliche physikalische Beeinträchtigung) erzeugen sie Weine ohne Schwefelzusatz. Dabei achten sie darauf, von der Vinifikation bis zur Füllung möglichst wenig Luft an die Weine zu lassen und schenken den Tanninen besondere Aufmerksamkeit, denn diese übernehmen die konservierende Wirkung des Schwefels. Die Werte für die freie Schweflige Säure und die gesamte Schweflige Säure liegen deutlich unter 10 mg/l während vergleichbare Weine Werte von 30 mg/l und 90 mg/l aufweisen können.

Unsere Schwefelfreien Weine:

Crémant Rosé d’Alsace AOC 2009 Stentz – ohne SO2-Zusatz

Rosso Senza Solfiti Erbaluna – ohne SO2-Zusatz

Barbera Monferrato ‘Senza Solfiti’ DOC 2010 Cappelletta

Cortese ‘Senza Solfiti’ DOC 2010 Cappelletta

Caballero Andante DO 2010 Irjimpa ohne SO2-Zusatz

Merlot 2010 Stellar Organics – ohne SO2-Zusatz

Pinotage 2010 Stellar Organics – ohne SO2-Zusatz

Alle Weine zusammen finden Sie hier!

Wein ohne Schwefel

Wein ohne Schwefel

Teile:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • MySpace
  • Technorati
  • Yigg

27. Juli 2011
von Steffen Krischak
2 Kommentare

Gibt es überhaupt Biowein?

Wer den Begriff Biowein auf einem Weinetikett sucht, sucht vergebens. Auf den Bioweinflaschen wird lediglich darauf hingewiesen, dass der Wein aus ökologisch erzeugten Trauben stammt. Darüber hinaus findet man die Biozertifizierung des Unternehmens und einen Hinweis auf den Anbauverband. Die Begriffe Biowein oder Ökowein sind zwar allgemein gebräuchlich, jedoch nicht weinrechtlich verankert. Aufgrund fehlender spezifischer kellerwirtschaftlicher Regeln für die Herstellung von Biowein ist für dessen Kennzeichnung bisher nur der Hinweis auf das Anbauverfahren zulässig. Mitte Juni wurde ein Vorschlag zur Verordnung zur Regelung spezifischer oenologischer Verfahren für die Herstellung von Biowein von der EU-Kommission nicht verabschiedet. Die Kommission hat sich aufgrund des erheblichen Widerstandes gegen den Vorschlag und fehlender Mehrheiten im zuständigen beratenden EU-Ausschuss dafür entschieden, den Verordnungsvorschlag erst garnicht zu Abstimmung zu bringen um dadurch bereits im Vorfeld zu verhindern dass der Vorschlag abgelehnt wird. Es war davon auszugehen, dass neben Deutschland mehrere Staaten Mittel- und Osteuropas den Vorschlag abgelehnt hätten. Der Deutsche Weinbauverband und ECOVIN – der Bundesverband Ökologischer Weinbau – begrüßen den jetzigen Schritt der Kommission, der ermöglicht doch noch einen konsensfähigen Verordnungsvorschlag zu entwickeln. Solange wird es im eigentlichen Sinn – zumindest auf dem Etikett einer Weinflasche – keinen Biowein geben.

Teile:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • MisterWong
  • MySpace
  • Technorati
  • Yigg